Wallfahrerwege nach Mariazell

Wer nach Mariazell kommt, staunt über die Vielfalt an Sprachen, Völkern und Kulturen. Hier lebt nicht nur 850 jährige Geschichte, sondern auch die Buntheit europäischen Lebens. Viele Generationen haben hier Spuren gezogen, wie die Schatzkammern, Votivbilder und Votivgaben der unzähligen Pilger zeigen. Bei der Mariazeller Gnadenstatue, der "Magna Mater Austriae" - "Magna Hungarorum Domina" - "Mater Gentium Slavorum" finden Menschen ein Sinnbild ihrer Reise auf der Suche nach dem persönlichen Lebensziel.

Gemeinsam mit Fatima, Lourdes, Loretto, Altötting und Tschenstochau gilt Mariazell als Mitglied der "Shrines of Europe" als einer der bedeutendsten europäischen Wallfahrtsorte. Neben der Basilika laden im Mariazeller Land viele Kirchen und sakrale Stätten zum Verweilen und zur Besinnung ein. Seit dem Wendejahr 1989 ist Mariazell wieder die geistige Drehscheibe der Begegnung zwischen Ost und West. Europäische Geschichte verdichtet sich hier unter dem Vorzeichen der Gemeinsamkeit in christlichen Glauben, dessen Höhepunkt die "Wallfahrt der Völker" des Mitteleuropäischen Katholikentags im Mai 2004 mit 100.000 Pilgern war. Zum 850. Geburtstag von Mariazell feierte Papst Benedikt XVI. am Patroziniumstag der Basilika, dem 8. September 2007, mit begeisterten Pilgern ein beeindruckendes Fest des Glaubens.

Nähere Informationen zu den Pilgerwegen nach Mariazell finden Sie unter www.mariazellerwege.at, www.viasacra.atwww.mariazellerweg.com (OÖ-Mariazellerweg), www.viamaria.at, und www.pilgern.info